2-Tages-Übung 2016

Vom 27.08.2016 bis 28.08.2016 hatten wir unsere jährlich stattfindende 2-Tages-Übung.

Einleitung

Diese Übung ist mittlerweile eine Art Tradition für uns geworden. Sie findet i.d.R. von Samstag bis Sonntag im August statt. Innerhalb der zwei Tage haben sich unsere Gruppenführer für uns Einsatzübungen ausgedacht, die zeitlich und inhaltlich vorher nicht bekannt gegeben werden. Das heißt, wir werden plötzlich von der Alarmierung per Melder überrascht, wodurch wir spontan handeln müssen, was die Sache realistischer macht. Zudem steht auch die Kameradschaftspflege im Vordergrund. Während eines Dienstes kommt dies manchmal zu kurz, da einige Kameraden wegen Arbeit oder Familie oft direkt nach dem technischen Dienst nach Hause müssen. An diesen zwei Tagen habe alle Zeit sich gemeinsam zu unterhalten, auszutauschen und mal wieder zusammen zu finden.

Ablauf

Wir trafen uns am Samstag um 08 Uhr am Feuerwehrhaus, nahmen unsere Ausrüstung und Einsatzkleidung und packten unsere Schlafsachen. Dann fuhren wir gemeinsam zum örtlichen und bereiteten unser Lager vor. Als dies geschehen war, gab es auch schon die erste Alarmierung. Weiteres zu den Übungen folgt im unteren Teil. Nach der ersten Einsatzübung gab es Mittagessen und ausreichend Getränke, da es bereits sehr warm war. Anschließend hatten wir Freizeit, bevor es an die „Lager-Olympiade“ ging. Auch hierzu gibt es unten mehr zu lesen. Ohne großen Zeitabstand folgte dann die nächste Übung. Als wir auch den zweiten Einsatz bewältigt hatten, konnten wir zu Abend essen. Der Restliche Abend wurde zur Kameradschaftspflege am Lagerfeuer genutzt. Am nächsten Morgen ging es nach einem großen Frühstück an die Aufräumarbeiten. Wir säuberten den Platz, bauten unsere Materialien zurück, verlasteten die Einsatzkleidung im Feuerwehrhaus und machten die Fahrzeuge und Geräte sauber.

Einsatzübungen

Die erste Alarmierung war um 10:00 Uhr und war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Eine Frau war mit ihrem Fahrzeug in einer Kurve zu schnell und konnte nur noch gerade aus durch einen Reifenhaufen fahren, bis sie auf einem Hügel zum Stehen kam. Leider wurde sie dabei eingeklemmt und durch zwei Stäbe von dem durchbrochenen Weidezaun verletzt, weshalb größte Vorsicht geboten war. Unser TLF stellte die dreifache Löschbereitschaft (Wasser, Schaum, Pulver) sicher, während unser LF die technische Rettung und Versorgung/Betreuung der Verletzten begann. Das dritte Fahrzeug, ein VW Bus in unseren Übungen als MTF genutzt, sicherte den Verkehr ab. Das verunfallte Fahrzeug wurde unterbaut und gesichert. Der Einsatzleiter entschied sich für eine Rettung mittels Trage nach hinten heraus, damit die Person so wenig wie möglich bewegt wird, um innere Verletzungen zu vermeiden oder nicht zu vergrößern. Dafür nahmen wir das Dach ab, schoben von oben eine Trage unter die Person und zogen sie nach oben auf die Trage, wodurch ihr Oberkörper so gut wie nicht bewegt werden musste.

Die zweite Einsatzübung bestand aus einem Brandeinsatz mit vermissten Personen in einer Bäckerei. „Vollalarm, unklare Rauchentwicklung im Gebäude, vermutlich Personen in Gebäude“ war die Meldung. An der Einsatzstelle angekommen ging der Angriffstrupp sofort zur Menschenrettung vor, während sich ein weiterer Trupp und ein Sicherungstrupp ausrüsteten. Parallel wurde vom TLF der Verteiler gesetzt und die erste Wasserversorgung hergestellt. Als die Menschenrettung begonnen hatte, setzte das LF eine PFPN an einen Bach, für eine weitere Wasserentnahmestelle. Von dem „MTF“ wurde der Verkehr abgesichert. Alle drei Personen konnten zügig gefunden und gerettet werden.

Eine dritte Einsatzübung war für Sonntagmorgen noch vorbereitet und sollte die Rettung einer im Wald vermisst und verunglückten Person darstellen. Sie wurde allerdings aufgrund der Hitze abgesagt.

Olympiade

Als kleine Überraschung hatten sich unsere Gruppenführer eine Art Wettbewerb für uns ausgedacht. Dies gab es im letzten Jahr bereits und hat viel Spaß gemacht.

Es wurden Gruppen eingeteilt, die anschließend in folgenden Aufgaben gegeneinander antraten:

— Überjacke, Überhose, Stiefel, Helm, Handschuhe anziehen

— Mastwurf legen

— Ein Ei durch einklemmen im Spreizer von Pylone A aufnehmen und auf Pylone B ablegen

— Schnittschutzhose und Helm anlegen, mit Motorsäge ein Ast durchschneiden

— Mit einem in Buchten gelegtem 30 m C-Schlauch nach vorne laufen und anschließen ein Ziel niederschießen mittels Wasserdruck

Es wurden alle Aufgaben miteinander verbunden und als Staffellauf abgearbeitet. Am Ende zählte die geringste Gesamtzeit. Beschädigte und kaputte Eier gaben Strafsekunden.

Hierzu hatten wir die Akkugeräte der Firma Lukas, von denen wir bereits berichteten.

Medien

Bilder von der Veranstaltung und Videos werden noch folgen! Verfolgt uns dazu auf Facebook, um immer aktuell informiert zu sein. Vielen Dank!

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